Gastvorlesung an der Central Academy of Fine Arts (CAFA), Peking

METRUM gibt Einblicke in internationale Beratungspraxis im Kulturmanagement

Auf Einladung der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking hatte METRUM die Gelegenheit, am Institute of Arts Administration and Education eine Vorlesung im Studiengang „International Arts Management: Current Issues and Operational Practices“ zu halten. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, mit den Studierenden aktuelle Fragestellungen im internationalen Kulturmanagement aus der Perspektive einer spezialisierten Managementberatung zu diskutieren und Einblicke in die Arbeit von METRUM zu geben.

Im Mittelpunkt der Vorlesung stand die Rolle von Beratung im Kultur- und Bildungssektor sowie die Frage, wie strukturelle, strategische und organisationale Entscheidungen die künstlerische und gesellschaftliche Wirkung von Institutionen nachhaltig prägen. Als Kulturberater:innen schaffen wir für unsere Auftraggeber Struktur, methodische Klarheit und ein gemeinsames Vokabular für organisatorische, wirtschaftliche und strategische Fragestellungen. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele konnten wir den Studierenden insbesondere folgende Perspektiven mitgeben:
• die Funktion von Berater:innen als unabhängige, strukturierende und moderierende Instanz
• die Bedeutung klarer Strukturen, Prozesse und Governance für den langfristigen Erfolg kultureller Organisationen
• die Verbindung von künstlerischem Anspruch und strategisch-ökonomischem Denken
• die Relevanz internationaler Vergleichsperspektiven und Netzwerke im Kulturbereich

Wir danken Prof. Dr. Klaus Siebenhaar für die Einladung sowie den Studierenden für den offenen und engagierten Austausch. Besonders gefreut hat uns die Rückmeldung, dass die praxisnahen Einblicke und konkreten Fallbeispiele den Studierenden ein neues, greifbares Verständnis für die Arbeit von Kulturberatungen vermittelt und sie dazu angeregt haben, kulturelle Organisationen stärker in ihrem Zusammenspiel von künstlerischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Dimensionen zu denken. Für uns war es eine große Freude, unsere Erfahrungen zu teilen und zugleich neue Perspektiven aus einem internationalen Kontext kennenzulernen.