Voträge

Das METRUM 4-E Programm zur Restrukturierung mittelständischer Unternehmen

Erfahrung: Mehr als 20 Restrukturierungen in über 20 Jahren
Effektivität desBeratungsprozesses: keine Paralyse durch Analyse
Eigenfinanzierung: Cashflow hat Priorität!
Esprit: Mit guten Ideen schnell überzeugen!

Philanthropie hanseatisch

Das Sponsoring- und Fundraising-Konzept für die Elbphilharmonie Hamburg
Geld stinkt nicht – das ist seit der römischen Antike bekannt. Geld allein macht nicht glücklich – das ist wohl begründeter bürgerlicher Glaube. Ohne Geld geht gar nichts – das ist die zum Gewohnheitsrecht geronnene Erkenntnis des öffentlichen Kulturbetriebs in Deutschland. Die wachsende Eigenverantwortung öffentlicher Kultur- und Medieneinrichtungen ist nicht nur, aber zunehmend auch eine Frage des Geldes. Wer in Zukunft seinem Bildungs- und Kulturauftrag gerecht werden will, muss sich um steigende Einnahmen und die Erschließung neuer Finanzquellen und Ressourcen bemühen. Das verlangt Phantasie und Kreativität, das erfordert unternehmerische Initiativen und ein professionelles Beschaffungsmarketing mit Anspruchs- und Zielgruppen.

Finanzierung und Betreibung von Sportstätten vor dem Hintergrund olympischer Investitionen

Sportstätten müssen heutzutage vor allem als Investitionsobjekte betrachtet werden, deren Geschäftsmodelle bezüglich Vorteilhaftigkeit und Nachhaltigkeit zu bewerten sind. Speziell im Markt der Großarenen steigen Qualität, Investitionsvolumen und Marktdichte explosionsartig an, aber auch in anderen Segmenten wird der Konkurrenzdruck immer stärker. Durch die Ausrichtung olympischer Spiele schließlich erfahren die Sportstätten-Investitionen in einer Region einen zusätzlichen, einzigartigen Schub.

Der Vortrag widmet sich der Suche nach tragfähigen Finanzierungsmöglichkeiten solcher Vorhaben sowie langfristig Erfolg versprechenden Nutzungskonzepten der Stätten und diskutiert entsprechende, traditionelle wie neuartige Ansätze. Dazu wird zunächst ein Marktüberblick gegeben, der unter anderem die Größenordnungen und Konsequenzen olympischer Investitionen in den Sportstättenbau verdeutlicht. Aus den dort isolierten Entwicklungen und Problemen werden die wichtigsten strategischen Herausforderungen für Bau und Betrieb betreffender Einrichtungen abgeleitet und kritische Erfolgsfaktoren für nachhaltige Wirtschaftlichkeit dargestellt. Dieser ist für olympische Infrastrukturen eine besondere Bedeutung beizumessen. Im Rahmen der Schlussbetrachtungen werden dann mögliche innovative Finanzierungs- und Betreibungskonzepte für olympische Sportstätten abgeleitet.

Die Arena als Profit Center

Sportstättenbau und -vermarktung aus ökonomischer Sicht
Sportstätten werden vor allem als Investitionsobjekte betrachtet, deren Geschäftsmodelle bezüglich Vorteilhaftigkeit und Nachhaltigkeit bewertet werden. Besondere Relevanz erhält diese Entwicklung im Markt der Freizeit- bzw. Großarenen, da in diesem Segment nicht nur Qualität, sondern auch Investitionsvolumen und Markdichte explodieren.
Diese strategische Analyse liefert die Begründung für den Optimierungsdruck hinsichtlich eines tragfähigen Geschäftsmodells, Festlegung einer geeigneten Finanzierung, die gesellschaftliche Verankerung der Anspruchsgruppen im Betreibermodell und die Vermarktung mit Schwerpunkt Kapitalisierung des Markenprofils.

Die Entwicklung eines Stammpublikums durch Kundenbindungsinstrumente

In Zeiten rückläufiger Nachfrage stellen Unternehmen Kundenbindungsysteme zunehmend in den Mittelpunkt ihrer Marketingstrategien. Auch für Kultur- und Sportbetriebe gewinnt das Stammpublikum als ökonomisches und imagebildendes Rückgrat immer mehr an Bedeutung. Nicolaus Steenken zeigt auf, wie das Stammpublikum mit modernen Kundenbindungs-systemen systematisch weiterentwickelt werden kann. Dazu stellt er am Beispiel des Gewandhauses Leipzig dar, wie das Stammkundenmarketing in die Marketingstrategie eingebettet werden kann und zeigt in einer Case Study auf, wie es dem SV Werder Bremen gelungen ist, aus Fans Mitgliedern zu machen.

The Dream Society

Herausforderungen oder Chancen für die Kultur?
Der Zukunftsforscher Rolf Jensen entwirft in seinem Buch "The Dream Society" ein konkretes Zukunftsbild über die wesentlichen Motive, die unsere Zivilgesellschaft und ihr ökonomisches Handeln in Zukunft antreibt. Was bedeutet diese "Traum-Gesellschaft" für unsere Kulturbetriebe? Welche Bedeutung wird die Hochkultur noch haben? Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die Träger der kulturellen Einrichtungen? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?

Die Balance im Kulturbetrieb zwischen Kulturauftrag und Publikumsanspruch

Der Vortrag geht auf die Herausforderungen für Kulturmanager in den nächsten Jahren ein: Der heutige Kulturmarkt wird mit neuen Publikumsansprüchen und veränderten Markttrends konfrontiert. Kulturmanager müssen Antworten zu Kultur- und Bildungsauftrag, Finanzierung und Sponsoring und zur eigenen Positionierung und Wertschöpfung finden.

Marketingkonzept für eine Bürgerbewegung – Die Pinakothek der Moderne

Der Vortrag beschreibt die Entwicklung eines Marketing- und Kommunikationskonzeptes (in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur) für die Stiftung Pinakothek der Moderne, der es innerhalb von fünf Jahren gelungen ist, die Überzeugungsarbeit in Politik, Wirtschaft und Bevölkerung für den Neubau einer dritten Pinakothek zu leisten und gleichzeitig knapp 30 Mio. DM als Beitrag zu einer Private Public Partnership zu sammeln.